| Newsletter |
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| Ausgabe Mai 2026 |
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Liebe Kundinnen Liebe Kunden Die bevorstehende Tagung «Krieg – Kinder und Jugendliche – Religion» an der Universität Zürich inspirierte uns inhaltlich zu diesem Newsletter. Die vorgestellten Online-Medien beleuchten das Thema von der persönlichen Ebene mit bewegenden Interviews von Kriegs- und Gewaltbetroffenen bis hin zur intellektuellen Verarbeitung mit Expertenmeinungen und Expertenwissen. Im kleinen, privaten Bereich bieten ein plakatives Bilderbuch und ein Trainingsbuch für Erwachsene Anregungen dafür, den ersten Schritt zur Versöhnung zu tun. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen nicht nur ein sonniges, sondern auch friedvolles Pfingstwochenende. |
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Blogs zum Thema Bei dieser Gelegenheit möchten wir darauf aufmerksam machen, dass wir auf unserer Website regelmässig Blogs aufschalten. Im neuesten weist Kirsten Jäger mit «Blick in die Geschichte» auf Filme hin, die spannungsgeladene Epochen in den Blick nehmen, aber auch auf solche, die ein friedliches Zusammenleben verschiedener Religionen und Kulturen beschreiben. Rebecca Forster stellte in ihrem letzten Blog «Neue Medien zum Thema Versöhnung» vor. Ein Blick in diese Beiträge lohnt sich! |
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Nicht immer herrschten unüberwindbare Spannungen zwischen verschiedenen religiösen Gruppierungen. Ein ermutigendes Beispiel aus der Geschichte zeigt der Film «Convivencia», der aus einem Forschungsprojekt an der Universität Freiburg entstanden ist. Vor rund 1000 Jahren gelang in Andalusien ein friedliches Zusammenleben zwischen den grossen monotheistischen Religionen. Hier konnten Muslime, Christen und Juden sowohl unter islamischer als auch unter christlicher Herrschaft zeitweise problemlos miteinander existieren. Der Dokumentarfilm besticht mit faszinierenden Bildern und überzeugt mit seinen fundierten Kommentaren. |
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In diesem Medienpaket wird ein Projekt aus der Gegenwart vorgestellt, das sowohl eine interreligiöse als auch eine inklusive Erfolgsgeschichte darstellt: Der jüdische Sportverein Makkabi in Frankfurt schafft es, Sportbegeisterte mit und ohne Behinderung und aus unterschiedlichen Religionsgemeinschaften zusammenzuführen. Zu Wort kommen neben anderen Ibo und David – zwei Trainer, die unterschiedlichen Generationen und Religionen angehören und auf dem Fussballplatz problemlos alle Differenzen überwinden, die hin und wieder zwischen ihren Gruppen vorkommen. |
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In den über zwanzig Dokus, Interviews und Kurzspielfilmen dieser Produktion reflektieren Jugendliche unterschiedlicher Herkünfte und Meinungen ihre Erfahrungen und Einstellungen zum Thema Krieg und Frieden. Manche Filme und Interviewbeiträge machen nachdenklich, manche gehen wegen traumatischer Erfahrungen stark unter die Haut. Das Medium ist deshalb vor allem für die Oberstufe (9. bis 11. Klasse und älter) geeignet. Es gibt jedoch auch hoffnungsvolle Beiträge und Aussagen, die darauf fokussieren, was einem in einer solchen Situation Kraft gibt. |
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Dieses Medium nimmt den Ukraine-Konflikt als Ausgangspunkt. Die Mischung aus Interviews mit Jugendlichen und Expertenmeinungen schlägt einen breiten Bogen: berührende Erlebnisberichte, Diskussionen über das Konzept eines «gerechten Kriegs», Blicke auf die Worte Jesu in der Bergpredigt und seinen eigenen Weg des Gewaltverzichts, Songs über Krieg und Frieden und vieles mehr. Die vielfältigen Zusatzmaterialien und interaktiven Lerntools bieten eine Menge Anregungen, um das Thema zu bearbeiten und zu vertiefen. |
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Immer am Puls der Zeit – damit punkten die 14-täglich erscheinenden Unterrichtsbausteine unter dem Titel «RUexpress». Den neuen Tour-Start von Harry Styles (und die entsprechende Publicity) nutzt Autorin Julia Drube, um das Thema der biblischen Nächstenliebe mit der «Kindness»-Bewegung von Harry Styles und dessen Fangroups ins Heute zu bringen und miteinander zu vergleichen. Was bedeutet also das Motto «Seid nett zueinander?». Anknüpfungspunkte finden sich in dieser Arbeitshilfe für die Sekundarstufe zuhauf. |
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Ein kleiner, scheinbar banaler Streit unter Kindern kann deren Gefühlswelt völlig durcheinanderbringen. In diesem berührenden Bilderbuch wird die Dimension einer Auseinandersetzung zwischen zwei Kids als Streitmonster visualisiert, das immer grösser wird und immer mehr Distanz zwischen den Betroffenen schafft – bis schliesslich alle auf dem Spielplatz involviert sind. Und dann braucht es nur ein einziges, kleines Wort, damit die Welt wieder in Ordnung kommt: «Entschuldigung». |
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Nachrichten über Krieg und Gewalt reissen nicht ab – und machen auch 8- bis 12-Jährige unsicher. Sie stellen sich Fragen wie: «Kommt der Krieg auch zu uns?» oder «Was passiert, wenn plötzlich alles anders wird?». Stephan Siggs neues Buch nimmt diese Sorgen ernst, ohne sie zu verstärken. Mit viel Feingefühl erzählt er von Lena, die spürt: Frieden ist nicht selbstverständlich, die Welt ist aber auch nicht so bedrohlich, wie sie manchmal scheint. |
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Der Umgang mit Gewalt, aber auch die Sehnsucht nach Glück und Frieden ziehen sich wie ein roter Faden durch die Bibel. Sie versammelt zahlreiche Texte, die von Streit, Neid und Zwietracht erzählen und die Notwendigkeit von Vergebung und Versöhnung betonen. Situationen des menschlichen Daseins, wie wir sie auch heute kennen. Der Priester und Bibelwissenschaftler Franz Troyer stellt biblische Friedensinitiativen vor und zeigt, wie aktuell und lebensnah sie bis heute sind – von Josefs Versöhnung mit seinen Brüdern über Jesajas Vision vom Frieden bis hin zu Jesu Weg der Gewaltfreiheit. |
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Frieden schaffen auf persönlicher Ebene – dafür zeigt die Therapeutin Elisabeth Lukas tragfähige Lösungswege und Möglichkeiten auf. In ihren Büchern verbindet sie stets fundierte Psychologie mit lebensnaher Ermutigung. Dieses Trainingsbuch richtet sich an alle, die in ihrem Umfeld und Verantwortungsbereich zu einer Atmosphäre des Friedens beitragen wollen. |
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