Bilderbücher zu Konflikt/Krieg/Frieden
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Ayeshas Pinsel
Ayesha konnte wunderschöne Bilder malen. Sie erzählten von Liebe, Freundschaft und der Schönheit der Welt. Es war ein gutes Leben. Doch eines Tages kam der Krieg in die Stadt. Eine Geschichte über die Macht der Kunst, Trost, Kraft und Verbundenheit zu spenden, selbst in den dunkelsten Zeiten.
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Selma und Anton : Die Geschichte einer langen Freundschaft
Selma feiert als Hochbetagte ihren Geburtstag. Sie hat Anton eingeladen, ihren Freund aus Kindertagen. Im Fotoalbum blätternd erfahren Selmas Urenkelin Miri und Antons Urenkel Tom viel über alte Zeiten: über Kinderspiele, Spass und Zusammenhalt, aber auch über Ausgrenzung, denn Selma ist als Jüdin immer stärker von Antisemitismus bedroht. Doch die beiden bleiben Freunde fürs Leben. Ihre Stärke und ihren Mut geben sie an die Urenkel weiter.
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Dorota sucht ihren Namen : eine Friedens-Geschichte mit Versen und Gebärden
Dorota fühlt sich fremd, arm und einsam. Sie weiss nicht wie sie heisst und woher sie kommt. So entschliesst sie sich endlich, ihr Zuhause zu suchen. Es beginnt eine abenteuerliche Wanderung. Sie begegnet habgierigen Räubern, einem eindrucksvollen Drachen und einem sagenhaften Sonnenvogel. Dabei erfährt das Mädchen immer mehr über die eigene Herkunft und Geschichte, bis endlich die Königin ihre im Krieg verloren geglaubte Tochter wieder in die Arme schliessen kann. Mit dieser märchenhaften Geschichte erfahren Kinder beim Selberlesen, Zuhören oder Gebärden, was es bedeuten kann, «Kriegskind» zu sein. Dabei werden keine Kriegshandlungen geschildert. Dennoch werden kindgerecht die Verlorenheit, das Aufwachsen in einem fremden Land und die Schwere und Bedrohlichkeit des Krieges nahegebracht. Illustrationen nach der Deutschen Gebärdensprache (DGS) begleiten den Text.
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Nicht sehr lang her, nicht sehr weit weg : ein Buch über den Holocaust
Wer war Hitler? Was war der Nationalsozialismus? Warum wurden so viele Menschen zu Nazis? Was geschah in den Novemberpogromen? Wer entschied, dass Juden verfolgt wurden? Und was geschah mit ihnen? In noch nie dagewesener Form klärt dieses Kindersachbuch ab 10 Jahren über den Holocaust auf. Informationsdichte Seiten und klare Infografiken wechseln sich mit intensiven, eindrücklichen Illustrationen ab. Ein Buch, das aufs Wesentliche fokussiert, Hintergründe beleuchtet und dem Unfassbaren Ausdruck verleiht.
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Als die gelben Blätter fielen
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Kinder mit Stern
«So ein Quatsch, dass ihr nicht in den Zoo dürft!», hatte Lies gesagt. «Ich gehe mit Rosa dahin, wenn sie Geburtstag hat. Davon hält mich keiner ab!» Rosa liebt den Zoo. Die Giraffen mit ihrem weichen Fell und den schönen Augen mag sie besonders gern. Und Jules will eigentlich bloss mit der Strassenbahn zu seinem besten Freund fahren, so wie immer. Doch auf einmal dürfen sie das nicht mehr. Denn es ist 1940 und nach dem Überfall der Deutschen auf die Niederlande wird das Leben jüdischer Kinder und ihrer Familien von Tag zu Tag schwieriger. Aber Rosa und Jules, Klaartje, Leo, Ruth und Bennie, von denen in diesem Buch erzählt wird, erleben nicht nur Schrecken und Leid, sondern trotz allem auch Momente voller Glück und Zusammenhalt. Ein wichtiges Buch gegen das Vergessen.
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Was ist Krieg?
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Hier kommt keiner durch!
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Warum?
Eine Maus und ein Frosch streiten sich auf einer herrlichen Blumenwiese um eine ganz bestimmte Blume. Der Streit endet in einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen Mäusen und Fröschen. Krieg beginnt im Kleinen, beginnt im Streit um Dinge, beginnt mit Wut oder auch Angst. Etwas, was auch schon kleine Kinder erleben und verstehen.«Warum» von Nikolai Popov ist ein wichtiges Buch, denn es zeigt die Entwicklung eines Konflikts von Anfang an. Es bietet für Kinder die Möglichkeit, Ideen zu entwickeln, wie und wann man Gewalt und Eskalation verhindern kann.
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Das Vier-Farben-Land
Das Vier-Farben-Land bestand aus vier Teilen: In einem Teil war alles grün, im zweiten war alles rot, im dritten gelb und im vierten blau. Die Häuser, die Bäume und auch die Menschen. Und alle fanden nur ihre eigene Farbe schön, dachten in ihr und träumten in ihr. Allein die ganz kleinen Kinder waren bunt. Aber auch sie nahmen bald die Farbe ihrer Umgebung an. Nur bei Erbs war das anders. Der Junge fand alle Farben schön. Und so kam es, dass er eines Tages in die Mitte des Landes lief und die gelben, grünen, roten und blauen Kinder zusammenrief. Ein Bilderbuch in den Farben unserer Welt. Mit einer grossen Botschaft: Sei offen für andere - dann wird das Leben bunt und reich.
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Der Krieg
In einer Welt voller Fussangeln erinnert José Jorge Letrias poetischer Text, dass Krieg immer leise und unerkannt daherkommt. Die Sequenz aphoristischer Sätze, die alle formelgleich beginnen, reflektieren die zeitlosen, tiefgründigen und mächtigen Gedanken und Bilder über Kriegsursachen, den Charakter des Krieges, seine Macht, seine Schrecken und seine enge Verflechtung mit den Menschen.
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Der Krieg und sein Bruder
Die Mächtigen ersinnen ständig neue Möglichkeiten, den Krieg zu verjüngen durch immer modernere Waffen. Dem Krieg gefällt das sehr, bis ihn der seltsame Gedanke beunruhigt, er sei, ehe er der Krieg wurde, schon einmal ein anderer gewesen.... Irmela Wendt schrieb eine bewegende Legende gegen den Krieg von zeitloser Gültigkeit.
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Irgendein Berg
Auf irgendeinem Berg liegt ganz oben ein Dorf. Seine Bewohner freuen sich über den frischen Wind und die gute Aussicht und feiern ihr Dorf als das schönste. Am Fuss des Berges liegt ein anderes Dorf, dort gibt es einen Fluss und fruchtbare Gärten, und auch hier feiern die Leute, weil ihr Dorf das allerschönste ist. Doch dann passiert es, dass das Feuerwerk im Tal die Bergspitze in dunklen Rauch hüllt. Die Feierstimmung weicht dem Groll, und ohne ein Wort zu wechseln, nimmt man Rache. Schwere Steine werden herabgeworfen und kurz darauf zurückgeschleudert, bis beide Dörfer in Schutt liegen.
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Sechs Männer
Sechs Männer ziehen aus, um ein friedliches, einfaches Leben zu führen. Doch als sie mit ihrem Hof reicher werden, beginnen sie sich um ihren Reichtum zu sorgen - so heuern sie sechs Soldaten an, die den Hof bewachen sollen. Und die Geschichte nimmt ihren Lauf ...Eine besonders scharfsinnige Parabel zum Thema Krieg, die auch Kinder verstehen.
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Frieden
Frieden beginnt mit ganz kleinen, alltäglichen Taten: Ein Hallo, ein Lächeln, eine Umarmung kann Frieden bringen. Sich anzuschauen und den Namen eines Freundes richtig aussprechen – so einfach kann es sein, Frieden zu finden. Frieden braucht Mut, aber gibt auch Geborgenheit. Dank Frieden kommen auch die Kleinsten zu Wort. Frieden beginnt im Kleinen, aber er kann Grosses bewirken.
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Wie wir den Frieden lernten
Friedlich und freundlich ist Hildas Klasse – eigentlich! Doch als die Parallelklasse aus dem Nichts einen fiesen Streit vom Zaun bricht, muss sie sich natürlich wehren! Oder war es andersherum? Das kann keiner mehr so genau sagen ... Als die Auseinandersetzung eskaliert, beschliesst Hilda, den ersten Schritt auf die «gegnerischen» Mitschüler*innen zuzumachen. Damit ist der Grundstein für ein überwältigendes Friedensprojekt gelegt und allen wird klar: Frieden im Kleinen wie im Grossen ist die unentbehrliche Grundlage für ein glückliches Leben. Ein inspirierendes Buch für den Frieden, das eindrucksvoll, berührend und vor allem kindgerecht Krieg und Frieden thematisiert, ohne dabei zu verstören.
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Die Streithörnchen
Ganz oben am Baum hängt der letzte Tannenzapfen des Jahres – den muss Eichhörnchen Lenni unbedingt haben! Denn leider hat er versäumt, einen Vorrat für den Winter anzulegen, und nun ist sein Lager ganz und gar leer. Allerdings hat auch Eichhörnchen Finn es auf den allerletzten Zapfen abgesehen. Und schon stecken die beiden in einem wahnwitzigen Wettstreit. Denn der Tannenzapfen kann nur einem von ihnen gehören – oder?
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Wenn zwei sich streiten : Tiger und Löwe
Schon immer, seit jeher, wollen der Tiger und der Löwe wissen, wer von ihnen der Stärkere ist. Der Löwe ist felsenfest davon überzeugt, dass er der Stärkste ist. Aber: Das ist der Tiger auch! Dringend muss die Sache geklärt werden und so machen sich die beiden auf den Weg, um sich zu treffen. Auf einer Lichtung im Wald werden schliesslich die verschiedensten Wettbewerbe ausgetragen: Wer kann weiter springen, mehr tragen oder tiefer tauchen? Doch einen Gewinner festzulegen ist gar nicht so leicht! Und wie heisst es doch so schön: „Wenn zwei sich streiten, freut sich ..." Mit einem überraschend lustigen und vielsagenden Ende, bei dem es nicht auf die äussere Stärke ankommt!
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Die Bestimmer
«Die Bestimmer, das sind die, die bestimmen. Wie immer. Und wir, wir sind die, die gehen sollen. Auch wie immer.» Das machen die Freunde dann auch, aber die Gruppe der Bestimmer folgt ihnen nach – und vertreibt sie immer wieder. Bis die Kinder ihre Stimme finden und endlich «Nein» sagen. Und da wendet sich das Blatt. Mit prägnanten Dialogen und lebensfrohen Bildern erzählt dieses Bilderbuch von Macht und gewaltfreiem Widerstand auf dem Spielplatz.
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Zwei für mich, einer für dich
Drei leckere Pilze findet der Bär auf dem Heimweg im Wald. Sein Freund, das Wiesel, schmort sie sogleich in der schweren Pfanne. Doch dann haben die beiden ein Problem: Drei Pilze für zwei? Wie soll das gehen? Beide bringen ein Argument nach dem anderen, warum der eine mehr als der andere bekommen müsse: „Ich hab sie gefunden!“ „Ich hab sie zubereitet.“ „Aber nach meinem Rezept.“ „Ich esse Pilze lieber!“ „Ich bin größer!“ „Ich muss noch wachsen …“ Bis plötzlich ein listiger Fuchs um die Ecke biegt und sich einen Pilz schnappt. Der hat einfach unseren Pilz geklaut! Gleichzeitig ist damit aber auch das Problem gelöst und Ruhe kehrt ein. Wenn das Wiesel nicht noch einen Nachtisch hätte: Drei Walderdbeeren … Wenn zwei sich streiten, freut sich meist der Dritte. So auch hier, wo es ums Teilen, ums Diskutieren und ums Übersohrgehauenwerden geht.
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Imagine
Das Lied Imagine von John Lennon ist eine bewegende Hymne an die Kraft und Fantasie aller Menschen, sich für eine friedvolle Zukunft zu engagieren. Der französische Illustrator Jean Jullien hat zu dem Lied starke, eindrucksvolle und berührende Bilder geschaffen. Das Bilderbuch erscheint in Zusammenarbeit mit Amnesty International.
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Bestimmt wird alles gut
Früher haben Rahaf und Hassan in der syrischen Stadt Homs gewohnt und es schön gehabt. Aber dann kamen immer öfter die Flugzeuge und man musste immerzu Angst haben. Da haben die Eltern beschlossen wegzugehen in ein anderes Land. Wie sie über Ägypten in einem viel zu kleinen Schiff nach Italien gereist sind und von dort weiter nach Deutschland – das alles hat sich Kirsten Boie von Rahaf und Hassan erzählen lassen und erzählt es uns weiter. Auch von einer schimpfenden Frau im Zug und einem freundlichen Schaffner. Und von Emma, die in der neuen Schule Rahafs Freundin wird. Diese bewegende Geschichte wird deutsch und arabisch erzählt, damit sie Flüchtlingskinder in ihrer eigenen Sprache lesen können. Ausserdem hilft ein kleiner Sprachführer im Anhang beim Deutsch- und Arabisch-Lernen.
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Als der Krieg nach Rondo kam
Das Leben ist schön in Rondo. Die Luft ist kristallklar, überall blühen Blumen, einige singen sogar! Die drei Freunde Danko, Zirka und Fabian möchten nirgendwo anders sein. Doch plötzlich geschieht Schreckliches: Der Krieg kommt in ihre kleine Stadt. Dunkel und bedrohlich, gross und überwältigend. Er bringt nichts als Zerstörung und nichts und niemand kann ihn aufhalten. Bis die drei Freunde eine geniale Entdeckung machen. Und die Dunkelheit dem Licht weicht. Eine Hommage an den Frieden, den Widerstand und die Hoffnung. Und eine Geschichte, die das Unerklärliche selbst für jüngere Kinder fassbar macht, Mut gibt und zeigt, dass wir immer etwas tun können – auch im Angesicht des Krieges.
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Das Gänsespiel : meine Kinderjahre im Internierungslager auf Java
Als Anne-Ruth Wertheim 1934 als Kind einer niederländischen Familie in Jakarta geboren wurde, war Indonesien eine niederländische Kolonie. Die Niederländer hatten sich selbst an die Spitze der Gesellschaft gestellt, die chinesische Kaufleute standen in der Mitte und die einheimische indonesische Bevölkerung zuunterst. Diese zweifelhafte Rangordnung änderte sich schlagartig, als 1942 die japanischen Truppen einmarschierten. Sie setzen quasi die gesamte niederländische Bevölkerung in Internierungslagern fest, die Indonesier musste als Wachpersonal Dienst leisten. Die jüdischen Insassen wurden nach Vorbild der Nazi-Ideologie in separate Lager gebracht. So auch die Familie Wertheim, denn Vater Wertheim war jüdischer Abstammung. Das war 1943, Anne-Ruth war acht Jahre alt. Zusammen mit ihren Geschwistern hielt sie den düsteren und entmenschlichenden Lageralltag in kleine, kaum Handteller grossen Zeichnungen detailliert fest – der Mutter war es gelungen, ein wenig Papier und Stifte ins Lager zu schmuggeln. Ein von ihr selbst angefertigtes Spielbrett war ein zusätzlicher Zeitvertreib: «Das Gänsespiel». Nach der Kapitulation Japans 1945 reiste die Familie Wertheim in die Niederlande aus.
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