Zeitschriften zu Konflikt/Krieg/Frieden
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Zurück zur Wehrpflicht : zwischen Kriegstüchtigkeit und Friedenssicherung [RUexpress 19/2025]
Seit dem militärischen Überfall Russlands auf die Ukraine 2022 und dem andauernden Angriffskrieg in der Ukraine, stellt sich die Frage nach der Verteidigungsfähigkeit Europas und Deutschlands im Ernstfall. Aktuell wird die Bedrohungslage durch wiederholte Luftraumverletzungen Russlands gegenüber NATO-Ländern sichtbar. Die Neureglung des Wehrdienstes wurde am 27. August 2025 im Kabinett beschlossen und soll ab dem 1. Januar in Kraft treten. Sie betrifft alle nach 2007 Geborenen. Damit sind die meisten Schülerinnen und Schüler betroffen. RUexpress bereitet das Thema für Ihren Unterricht ab Jahrgangsstufe 9/10 und Oberstufe auf. Diese Ausgabe ist ebenso für den Ethik- oder SoWi-/Politikunterricht geeignet.
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Frieden ist ein grosser Schatz! : ein EduBreakout für den Religionsunterricht [RUexpress 26/2024]
Die letzte Ausgabe für das Jahr 2024 ist ein «EduBreakout» zur Adventszeit, zum Beispiel für eine abwechslungsreiche Stunde vor Weihnachten. Auf spielerische Weise können Schülerinnen und Schüler der Jahrgansstufe 5/6 damit dem komplexen Thema «Frieden» auf die Spur kommen. Ein «EduBreakout» ist gewissermassen ein «Escape Room» für den Unterricht – nur, dass man eben nicht aus einem Raum herauskommen, sondern den Zahlencode für eine Schatztruhe finden muss, um diese zu öffnen. Die Ausgabe enthält: didaktische und methodische Hintergrundinformationen für den Einsatz im Unterricht / Anleitung, um mit Gamification spielerisch einen Themenbereich zu erarbeiten /acht fertige Rätselseiten sowie deren Lösungen für die Lehrkraft / Mit Druckvorlage: Lesezeichen als zusätzlicher Inhalt für die Schatzkiste.
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Alles wird gut? : wie christliche Hoffnung hilft, Krisen und Fake-News zu begegnen [RUexpress 11/2025]
Junge Menschen erleben unsere Zeit als von Krisen geprägt: Klimawandel, Krieg in Europa und im Gaza-Streifen, Pandemie, soziale Spaltung, Flüchtlingskrise und das Erstarken rechter Positionen erzeugen Unsicherheit und Angst. Soziale Medien verstärken diese Gefühle durch unmittelbare, oft verstörende Bilder und Fake-News. Diese Ausgabe von RUexpress legt den Schwerpunkt auf die Wahrnehmung von Krisen als permanentes Phänomen in der modernen Welt, reflektiert deren theologische Bedeutung und gibt unterschiedliche Impulse für Ihren Unterricht ab Jahrgangsstufe 10 und höher. Was Sie hier u. a. finden: Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex «Krisen»- Einsetzbar im Kontext vieler unterrichtlich relevanter Themen (u. a. theologische Anthropologie, Ethik, Nachfolge, Theodizee und Gott) - Impulse zum differenzierten Umgang mit Krisenberichterstattung - Aufgabenstellungen u. a. zu den Songs von Kummer & Nina Chuba «Der letzte Song» sowie «Doom Days» der Band Bastille - Reflexion ausgewählter Bibelzitate zum Thema - Vertiefung zum Bereich «Fake News» - Zwei ausgearbeitete Arbeitsblätter und ein zusätzliches Arbeitsblatt im Downloadbereich (Bonus-AB: Reflexion einer theologischen Deutung des Weltgeschehens) - Ausführliche didaktische Hintergrundinformationen zum Unterrichtsentwurf - Links und Materialien
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Auf der Suche nach Frieden : [Grundschule Religion Nr. 82/2023]
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Was nützt mir Religion? [Religion 5-10 3/2025]
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Apokalypse – ist die Welt noch zu retten? [Religion 5-10 1/2025]
Zukunft: Angesichts von Terror, Krieg, Klimakollaps und Überbevölkerung sei die Welt nicht zu retten. Das meint zumindest die Mehrheit von zehntausend jungen Leute im Alter von 16 bis 25 Jahren, die in einer internationalen Studie in zehn Ländern (ohne Deutschland) 2021 nach ihren Zukunftsvorstellungen befragt wurden. Gleichzeitig berichten sie von Sehnsüchten nach Halt, Geborgenheit, Sicherheit und einer «bürgerlichen Normalbiografie». Ist die Welt noch zu retten? Wie sieht eine gelingende Zukunft aus? Die Beiträge in dieser Ausgabe haben es sich zum Ziel gesetzt, die Resilienz der Kinder und Jugendlichen zu stärken. Sie werden Mut, Hoffnung, Kritikfähigkeit und unterschiedliche Kompetenzen brauchen, um die aktuellen und künftigen Herausforderungen zu bewältigen. Aus dem Inhalt: - Jeden Tag die Welt zu einem besseren Ort machen: Mit kleinen Schritten der Ohnmacht entgegenwirken - Das Ende der Welt – alles aus oder alles neu?: Was die Bibel über den Weltuntergang sagt - «Don’t Look Up»: Der Umgang mit Krisen als Realsatire im Film - Die apokalyptischen Reiter in der Kunst: Christliche Motivik zwischen Weltuntergang und Zukunftshoffnung - Edu-Breakouts – der Welt entfliehen? - Das Phänomen Escape Game im Kontext von (religiösen) Bildungsprozessen
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Paul Sies, «Auch in der Nazizeit war Spargelzeit» : Didaktische Impulse [RUexpress flash 4/2026]
Die Ausgabe RUexpress flash zum Lied «Auch in der Nazizeit war Spargelzeit» von Paul Sies greift Fragen von Erinnerungskultur, Schuldgeschichte und gesellschaftlicher Verantwortung auf. Ausgangspunkt ist das Musikvideo, das die Gleichzeitigkeit von Alltag und der Brutalität des Nationalsozialismus sichtbar macht. Der Unterrichtsimpuls lädt dazu ein, Bildsprache und Text des Songs zu deuten, Begriffe und historische Hintergründe zu klären und Bezüge zur eigenen Familiengeschichte sowie zur heutigen Gesellschaft herzustellen. Die Ausgabe eignet sich für eine Unterrichtseinheit in den ab Jahrgangsstufe 9 und höher.
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Apokalypse überall : wie biblische Motive den politischen Diskurs in den USA prägen - ein Zugang für den RU [RUexpress 3/2026]
Apokalyptische Vorstellungen sind längst nicht nur Thema biblischer Texte oder dystopischer Filme – sie prägen gegenwärtig politische Diskurse. Diese Ausgabe untersucht die Nutzung biblisch-apokalyptischer Motive in der aktuellen US-amerikanischen Politik und Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen drei mediale Beispiele: das militärisch inszenierte Vaterunser des US-Verteidigungsministeriums, eine Strahlenkranzmadonna aus den Protesten in Minneapolis sowie Bruce Springsteens Song «Streets of Minneapolis». Die Materialien eröffnen Zugänge zu Fragen nach christlichem Nationalismus, prophetischer Kritik, Gebetssprache im politischen Raum und dem Verhältnis von Religion und Staat. Der als Stationenarbeit konzipierte Unterrichtsentwurf enthält didaktische Hintergründe, Kopiervorlagen, zahlreiche Links, editierbaren Dateien sowie eine Handreichung für Lehrer*innen im Downloadbereich
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Gottes Friede : Frieden gabst du schon,... [: in Religion 9/2019]
Der Friede und die Sorge um Frieden beschäftigt die Menschen. Die Sehnsucht nach Frieden eint die Menschen über alle Grenzen hinweg. Es ist auch ein zentrales Anliegen des Christentums. Doch auf die Fragen, wie Frieden konkret aussehen soll und wie Frieden erreicht werden kann, gibt es viele unterschiedliche Antworten. Aus dem Inhalt: - Biblische Friedensmodelle - Von Schwertern zu Pflugscharen - Frieden muss noch werden - Eine Talkshow: Krieg im Namen Gottes? - Bibeltextanalyse: Stellvertretend leiden?
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Frieden [Materialbrief Jugendliturgie 1/2018]
Gottesdienstentwürfe - Wie spielt man Frieden?: Andacht zu einem Text nach Jörg Zink- Frieden geht uns alle an: Christich-muslimische Gebetsfeier zum Thema Frieden Bausteine und Materialien:- Friedensgebete - Ein bisschen Friede- War is over- Frieden auf Insta- Friedenssucher- Friedens - Bingo- Die Friedensmachine - Bibelstellen zum Thema
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streiten und versöhnen [Was + Wie 4/2015]
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Frieden machen [Katechetische Blätter 6/2014]
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Vertrag(en) [Praxis Inklusion 1/2020]
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Apokalypse – ist die Welt noch zu retten? [Religion 5-10 1/2025]
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Auf der Suche nach Frieden : [Grundschule Religion Nr. 82/2023]
Der Krieg in der Ukraine erschüttert Kinder und Erwachsene gleichermassen. Das Thema Frieden ist allgegenwärtig und bringt uns zum Nachdenken: Was ist Frieden? Wo fängt Frieden an? Welche Bedeutung haben Krieg und Flucht für Kinder? Wie können wir Geflüchtete willkommen heissen? Wir begeben uns in ganz unterschiedlichen Beiträgen im Heft auf die Suche nach Frieden und stossen so auf wichtige Themen, die für ein friedliches Miteinander bedeutend sind. Die Unterrichtsideen ermöglichen es, dass sich die Kinder ihrer eigenen Verantwortung bewusst werden und empathisch mit geflüchteten Mitschüler*innen umgehen. Verschiedene Bilderbücher laden die Kinder zum Nachdenken ein und ermöglichen eine intensive Auseinandersetzung mit den Themen Krieg, Flucht und Frieden. Die Kinder lernen vielfältige Möglichkeiten kennen, sich für andere einzusetzen und begegnen verschiedenen Formulierungen der goldenen Regel in den Religionen. Zudem setzen sich die Schüler*innen mit den verschiedenen Aspekten des Friedens im Kleinen auseinander und erarbeiten die Grundlagen einer Willkommenskultur für geflüchtete Menschen. Durch die Karteikarten mit Friedensaktionen wird das Heft komplettiert.
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Und Friede auf Erden? [Katechetische Blätter 5/2023]
Stefan Altmeyer und Helena Stockinger haben ein Heft zum Thema geplant, das nicht mit wohlfeilen Antworten aufwartet und doch entschiedene Hoffnungszeichen setzt. Elisabeth Naurath markiert nachdrücklich die berechtigten Fragen und Ängste der jungen Generationen und entwirft von dorther den biblisch-theologischen Zusammenhang von Frieden und Gerechtigkeit als inhaltlichen Fokus religionspädagogischer Arbeit. Friedensethisch und friedenspädagogisch argumentierende Beiträge zeigen die damit verbundenen Herausforderungen auf. Ein breites Spektrum von Praxisanregungen für Schule und Gemeindegruppen bietet vielfältiges Material, um Frieden als politisches und soziales Thema in Lernprozesse einzubinden. Die durchgehend abwägenden, differenzierenden und die eigene Begrenztheit nicht leugnenden Zugänge sind hilfreich in einer polarisierten öffentlichen Debatte, die auch und gerade die Schulhöfe bestimmt.
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Krieg und Frieden [: in Religion 4/2023]
Es handelt sich um ein sehr umfangreiches und vielschichtiges Thema. Selten war das Thema so präsent: Neben Flüchtlingen aus dem Nahen und Mittleren Osten konfrontieren uns Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine im Schulalltag z.T. mit traumatischen Erfahrungen aus erster Hand. Ein hochsensibles und brisantes Thema also! Dezidiert wird der Schwerpunkt auf die Bibel als Grundlage des christlichen Glaubens gelegt. Bibeldidaktische Ansätze sollen helfen, ein differenzierteres Bild von Jesus und den biblischen Traditionen im Umgang mit Gewalt und Tötung zu skizzieren. Wie sind z.B. das fünfte Gebot (Du sollst nicht töten) oder Jesu Forderungen der Feindesliebe diachron einzuordnen? Zielt die alttestamentliche Wendung «Auge um Auge …» auf die Befriedigung von Rachegelüsten? Was können uns diese Worte heute noch sagen? Im Umgang mit dem Thema «Krieg und Frieden» sollen Schüler*innen die Gelegenheit erhalten, sich Sachinformationen zur persönlichen Meinungsbildung anzueignen.
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Hilft nur Gewalt? [Religion 5 bis10 2/2019]
Inhalt: Was hilft gegen Gewalt? Wie du mir, so ich dir? Kain und Abel: Urmuster zwischenmenschlicher Konflikte in Kinderbibeln entdecken Die andere Backe hinhalten? (Mt 5,39) Stell dich doch nicht so an! Alltagssexismus und sexuelle Grenzverletzungen als Formen von Gewalt ernstnehmen Krieg. Stell dir vor, er wäre hier Beruf: Bundeswehr Materialpaket: - Materialheft: 33 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeilagen - Szene-Stopkarten: Bild- und Situationskarten zum Einstieg in das Thema, zur Bearbeitung des Begriffes "Gewalt", für Rollenspiele.
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Erschütterungen [Praxis Gemeindepädagogik 2/2024]
Mit diesem Heft geht es uns nicht darum, in die Reihe derer einzutreten, die einseitig negative Nachrichten verbreiten, Katastrophenszenarien entwerfen und vieles schlecht reden wollen. Stattdessen muten wir Ihnen zu, differenziert wahrzunehmen, was an Veränderung und Verunsicherung auf dieser Welt, in unserer Gesellschaft, in der Kirche und im ganz persönlichen Bereich passiert und welche Wirkungen das haben könnte. Wir fragen danach, wie Erschütterungen ganz unterschiedlicher Art überhaupt bewältigt werden können ...
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Jugend, Medien, Krieg und Frieden [Merz 4/2024]
Die Zunahme von Kriegen, Krisen und Konflikten erreicht uns meist direkt über digitale Medien, vermehrt auch über Plattformen und Netzwerke, die junge Menschen regelmässig nutzen. Die Inhalte beeinflussen die öffentliche Verhandlung der Geschehnisse oft in einer Weise, die eher Polarisierung fördert als eine kritische Meinungsbildung. Eine demokratische Auseinandersetzung mit Kriegen, Krisen und Konflikten wird auf diese Weise erschwert. Statt dazu beizutragen, das Gegenüber zu verstehen, Emotionen der Gegenseite anzuerkennen, die eigene Position kritisch zu prüfen und sich für Handlungsoptionen auf Basis eines demokratischen Abwägungsprozess entscheiden zu können, begünstigen viele digitale Inhalte Feindbildkonstruktionen und Schwarz-Weiss-Denken. Gleichzeitig können sich gerade marginalisierte Gruppen über digitale Medien eine Öffentlichkeit schaffen. Diese Möglichkeit nutzen auch junge Menschen in den Krisen- und Kriegsgebieten, wenn sie ihren Alltag zeigen und damit die menschlichen Auswirkungen militärischer Auseinandersetzungen anschaulich machen.
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Krieg und Frieden [Eulenfisch 2/2023]
Als die islamistische Hamas am 7. Oktober ihren Terrorangriff auf Israel startete und über 1200 Menschen massakrierte, waren Kameras dabei. Auch aus der Ukraine werden die Bilder des Krieges teilweise live gestreamt und im Internet verbreitet. Wir Zuschauer werden immer mehr ungefragt zu Beteiligten. Live dabei zu sein – so nah am Akt des Tötens – ist eine neue Eskalationsstufe im Krieg der Bilder. Beim Betrachten dieser medial vermittelten Wirklichkeit werden wir in diese Bilderwelt hineingezogen und dadurch emotionalisiert. Bilder des Krieges sind nie neutral. Sie lassen uns nicht gleichgültig zurück. Unmittelbarkeit und Nähe sollen uns glauben lassen, wir hätten es mit der ganzen Wahrheit zu tun. Aber haben wir das? Stirbt im Krieg nicht zuerst die Wahrheit? Weil wir um die Problematik der Bilder wissen, haben wir uns entschlossen, in unserem Themenheft zu Krieg und Frieden ganz auf «dokumentarische» Fotografien zu verzichten. Stattdessen arbeiten wir mit den Mitteln der künstlerischen Verfremdung. Das Grafikkollektiv DrushbaPankow lädt uns mit zehn Grafiken ein, über Krieg und Frieden nachzudenken. Nicht in Form einer Überwältigung, sondern durch das Aufdecken visueller Muster, die unseren Umgang mit Krieg und Frieden prägen. Erschreckend ist dabei, wie tief die visuelle Metaphorik des Krieges unsere Kulturgeschichte prägt. Wie ein blutiger Faden wird eine ikonographische Spur von Kain und Abel bis hin zu den «Brüderkriegen» der Gegenwart (Russland vs. Ukraine) mit den Mitteln der Grafik ins Bild gebracht.
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Krieg und Frieden [Ethik & Unterricht 3/2024]
Der Krieg ist Teil unseres Alltags geworden. Obwohl gefühlt weit entfernt, sind die kriegerischen Auseinandersetzungen, das Leid in der Ukraine und in Gaza omnipräsent in Nachrichten, sozialen Medien und öffentlich geführten, teils hitzigen Diskussionen. Mit den Flüchtlingen aus den Kriegsgebieten dieser Welt sind der Krieg und seine Folgen auch in den Klassenzimmern greifbar geworden. Wie entsteht Krieg? Und wie lässt sich Frieden schliessen? Helfen Waffen dabei oder befördern sie die Eskalation? Und war das schon immer so? Oder ist der Naturzustand des Menschen im Grunde ein friedlicher? Mit diesen und vielen weiteren grossen Fragen können sich die Schüler*innen mit erprobten und abwechslungsreichem Material auseinandersetzen. Zum Thema bietet das Unterrichtsmaterial vielfältige mediale Zugänge, klassische und neue Texte sowie Differenzierungsangebote für alle Jahrgangsstufen in der Sekundarstufe I und II.
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Frieden schaffen – wie geht das? [Religion 5-10 1/2024]
Zerstörung. Bomben. Minen. Artillerie. Panzer. Soldaten, die auf andere Soldaten schiessen. Zivilisten vor den Trümmern ihrer Existenz. Wann endlich enden der Krieg und das Leiden? Allabendlich werden wir – fast in Echtzeit – Zeugen eines Krieges, den kaum jemand für möglich gehalten hat. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat alle Gewissheiten der langen europäischen Friedensperiode durcheinandergewirbelt. Die Konsequenzen dieser veränderten weltpolitischen Lage reichen bis in das Leben jedes einzelnen hinein, seit es im Blick auf die ökonomische Situation, die psychosozialen Befindlichkeiten oder die Wertorientierungen im persönlichen Leben. Die friedensethischen Grundsätze der Kirchen stehen auf dem Prüfstand. Radikal pazifistischen Positionen stehen abwägende, selbstkritische und sich der unausweichlichen Dilemmasituation bewusste Stellungnahmen gegenüber. Die religionspädagogische Aufgabe kann sich nicht darauf beschränken, allgemein für Frieden zu werben, sondern muss sich der Realität kriegerischer Aggression stellen. Es wäre vermessen, würden die Autor*innen dieses Heftes Lösungen des Dilemmas anbieten. Die Beiträge weisen dem Religionsunterricht eine deutlich bescheidenere Aufgabe zu: Die Schüler*innen sollen sensibilisiert werden für das, was der Krieg bei Menschen anrichtet und wie man der eigenen Ohnmacht angesichts des Krieges begegnen kann. Sie lernen Mechanismen kennen, wie Gewalt in den Köpfen beginnt und werden befähigt, Kriterien zur Einschätzung und Bewertung kriegerischer Gewalt zu reflektieren. Nicht zuletzt werden ihnen die Glückzusage an die «Pacifici» in der Bergpredigt und das Gebot der Feindesliebe als christliche Handlungsimperative nahegelegt.
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Versöhnung [Entwurf 4/2025]
Aus dem Inhalt - Versöhnung interreligiös entdecken – Mit Kindern der Grundschule über Streit und Versöhnung nachdenken und Konfliktlösestrategien entwickeln - Alles wieder gut!? – Wie Versöhnung gelingen kann - «Ich bin okay» – Der Spiegel im Klassenzimmer - «Versöhnungstheater» – Eine kritische Auseinandersetzung mit der westdeutschen Erinnerungskultur - Versöhnungswege – Was ermöglicht Versöhnung? - Vergeben und vergessen? – Sozialpsychologische und theologische Perspektiven auf Versöhnung - «So ist Versöhnung …» – Ein Schüler*innengottesdienst zum Schuljahresabschluss
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Schimpfen [Katechetische Blätter 3/2023]
Schon Vorschulkinder können das Schimpfen differenziert wahrnehmen: Sie haben ein Gespür dafür, dass das verpönte Erziehungsinstrument auch notwendig sein kann. Zugleich können sie auch negative Konsequenzen umreissen. Diese mit intensiven Emotionen verbundene Ambivalenz des Schimpfens verlangt nach einer (religions-)pädagogischen Reflexion. Wann haben Sie das letzte Mal auf etwas, mit jemandem oder über jemanden geschimpft? Und wann wurden Sie das letzte Mal geschimpft? Es ist unangenehm, ja manchmal sogar mit Scham verbunden, über das Schimpfen nachzudenken. Trotzdem ist es fester Bestandteil unseres Alltags und der pädagogischen Beziehungen, in denen wir arbeiten und leben. Daher ist es sinnvoll, wenn nicht sogar notwendig, das Schimpfen genauer unter die Lupe zu nehmen. Wie die vielfältigen Beiträge des vorliegenden Heftes zeigen, lässt sich mit diesem nur scheinbar waghalsigen Experiment zwischen produktivem und destruktivem Schimpfen unterscheiden. Denn ein begründetes, an Kriterien ausgerichtetes Schimpfen erweist sich in vielfältiger Hinsicht und in vielen Situationen durchaus als ein funktionales Instrument – sei es als kathartisches Momentum des Umgangs mit sich selbst, als unmittelbar-authentische interpersonale Rückmeldung oder auch als erzieherische Orientierung.
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